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Genre: Action, Sci-Fi | Produktionsland: USA

Handlung: In New Orleans verbreitet sich allmählich eine gefährliche Droge. Die neue Wunderpille kann einem Superkräfte verschaffen, hat allerdings mehrere Haken: Zum einen sind die Fähigkeiten nicht vorherzusehen und zum anderen halten diese nur für fünf Minuten an. Und im schlimmsten Fall führt der Konsum umgehend zum Tod. Polizist Frank Shaver (Joseph Gordon-Levitt) will seine Stadt aber nicht zum Drogensumpf verkommen lassen und macht sich nun daran, die Dealer aufzuspüren. Unterstützt wird er dabei nicht nur von der Schülerin Robin (Dominique Fishback), sondern auch vom Ex-Soldaten Art (Jamie Foxx).

Kurzkritik: Zugegeben, „Project Power“ verwurstet etliche Versatzstücke aus mehreren Nachwuchs-Superhelden-Filmen, in denen die Protagonisten noch lernen müssen, mit ihren Fähigkeiten umzugehen. Und ja, was die Regisseure Henry Joost und Ariel Schulman („Nerve“, „Paranormal Activity 3 & 4“) hier präsentieren, mag alles andere als neu, einfallsreich und tiefgründig sein. Aber ihre dystopische Sci-Fi-Geschichte will das augenscheinlich auch gar nicht und schafft es zumindest, kurzweilig zu unterhalten. Mit Action wird weder gespart noch übertrieben, die Darsteller legen allesamt einen grundsoliden Auftritt hin, und die comic-artige visuelle Ästhethik weiß ebenso zu überzeugen. Aus der Prämisse der unvorhersehbaren Superkräfte hätte man vermutlich noch wesentlich mehr machen können, aber zumindest sorgt diese Idee für ein paar Überraschungsmomente – auch wenn die meisten Zuschauer ob der dargestellten Fähigkeiten nicht wirklich perplex sein dürften.

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Fazit

„Project Power“ erfindet das Superhelden-Genre sicherlich nicht neu. Wer aber nach kurzweiliger Action-Unterhaltung sucht und schon die Optik von Vin Diesels „Bloodshot“ mochte, der wird vermutlich auch hier fündig.

Stand 11. November 2020 ist „Project Power“ in der Netflix-Flatrate enthalten.

Bildquellen

  • Beitragsbild: © 2020 Netflix, Inc. / Photo Credit: Skip Bolen / Netflix

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